Ratgeber

in Feld und Wald

Rehkitze schützen

Rehkitz. Foto M.Banzer
Rehkitz. Foto M.Banzer


















Im Mai und Juni beginnt die Setzzeit der Rehe und Rothirsche, das heisst sie gebären ihre Jungen. Gerade in dieser Zeit besteht die Gefahr, dass frei laufende Hunde Schlimmes anrichten, denn es kommt immer wieder vor, dass Rehkitze, Hirschkälber oder trächtige Tiere durch Haushunde gejagt und sogar gerissen werden. Auch noch so gut erzogene Hunde haben einen Jagdtrieb, der plötzlich ausbrechen kann. Nehmen Sie Ihren Hund deswegen bitte auch ausserhalb des Waldes an die Leine!

 

Vor allem bei den Rehen gebären die Muttertiere ihre Jungen oft auf Wiesen, wo die gut getarnten Kitze einige Tage regungslos verharren und dabei den modernen Mähmaschinen zum Opfer fallen können. Der Mähtod der Jungtiere kann häufig verhindert werden durch ein Durchstreifen der zu mähenden Wiese vorgängig zu Fuss und durch sog. Verblenden am Vortag des Mähens. Dazu werden Tücher oder Blinklampen in der Wiese aufgehängt, welche die Rehgeiss mit ihrem Kitz vertreiben. Hilfe dazu können Sie bei den örtlichen Wildhütern anfordern (Kontakt).

 

Text: Barbara Zweifel-Schielly, Naturzentrum Glarnerland

Infostelle
Beobachtungen melden
Veranstaltungen
Gönner werden

Hauptsponsoren

Sponsor: Glarner Kantonalbank