Ratgeber

in Feld und Wald

Neophyten - wie bekämpfen?

 

 

Neobiota - Invasive Pflanzen- und Tierarten 

Mit dem stets globaler werdenden Personen- und Güterverkehr tauchen immer wieder Pflanzen- und Tier-Arten in der Schweiz auf, die bisher bei uns nicht heimisch waren. Nur ein kleiner Teil dieser Arten kann sich bei unserem Klima halten. Die meisten davon vermehren sich nicht stark und stellen kein Problem dar. Einige Arten sind jedoch invasiv, d.h. sie können sich sehr stark ausbreiten und einheimische Tiere und Pflanzen gefährden. Zudem stellen gewisse eingeschleppte Pflanzen-Arten auch ein Gesundheitsrisiko für Mensch und Tier dar.

 

Die weitere Ausbreitung dieser invasiven Neophyten (Pflanzen) und Neozoen (Tiere) soll soweit als möglich eingedämmt werden. Das können Sie als Privatperson dazu beitragen:

 

Keine invasiven Neophyten mehr in Gärten anpflanzen, v.a. Sommerflieder (mehr Infos) und Goldrute (mehr Infos)

Falls noch invasive Neophyten im Garten wachsen, sollen diese ausgegraben und mittels Kehrichtsack oder den grünen Neophytensäcken (gratis erhältlich im Naturzentrum Glarnerland oder bei den Gemeinden) entsorgt werden. Auf keinen Fall kompostieren oder in eine Kompostanlage bringen!

Eine Ausnahme stellt der Japan-Knöterich dar – eine Bekämpfung dieser Art ist meist aussichtslos.

Falls Sie weitere Standorte von Neophyten kennen, melden Sie diese bitte im Naturzentrum Glarnerland (Kontakt) oder bei der Gemeinde .

Setzen Sie auf keinen Fall Tiere aus, die nicht ins Glarnerland gehören und die Sie beispielsweise von einer Ferienreise mit nachhause gebracht haben.  

Zu folgenden Themen betreffend Neobiota finden Sie bei uns weitere Informationen:
- Übersicht invasive Pflanzen (Neophyten) im Glarnerland
- Artportraits der 6 wichtigsten Neophyten:

Riesenbärenklau

Japanknöterich

Sommerflieder

Goldrute

Ambrosia

Drüsiges Springkraut

- Übersicht invasive Tiere (Neozoen)

 

Ein Merkblatt zu den wichtigsten Problempflanzen im Kt. Glarus kann beim Naturzentrum Glarnerland bezogen werden (Kontakt). 

 

Text: Naturzentrum Glarnerland, aktualisiert am 6.6.2015

 
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