Naturlexikon

Zwergbläuling (Cupido minimus)

Zwergbläuling (Foto: Fridli Marti)
Zwergbläuling (Foto: Fridli Marti)

Erkennungsmerkmale
Gehört zur Familie der Bläulinge. Die Artbestimmung bei den Bläulingen ist relativ schwierig und braucht Erfahrung.

 

Flugzeit
Fliegt in den unteren Lagen vorwiegend im Mai und Juni, in den höheren Lagen bis über 2000 m ü. M. im Juli.

 

Lebensraum und Verbreitung im Glarnerland

Der Zwergbläuling kann im Glarnerland an verschiedenen nicht gedüngten Stellen gefunden werden. Während er im Tal eher vereinzelt vorkommt, trifft man ihn in den Bergen recht häufig an. Ab und zu sieht man, v.a. an feuchteren Wegstellen, ganze Ansammlungen dieses Falters. Aus dem tieferen Mittelland ist der Zwergbläuling inzwischen fast ganz verschwunden.

 

Besonderheiten

Das Weibchen legt die Eier an Blütenkelche v.a. des Wundklees, an welchem sie auch lange Zeit nach der Ablage noch gut nachgewiesen werden können. Die Raupe ernährt sich von den jungen Wundklee-Früchten, in den höheren Lagen des Glarner Berggebietes frisst sie auch an Berg - und Feldspitzkiel sowie an der Alpenlinse. Die Überwinterung erfolgt als Vorpuppe.

 

Weitere Informationen

- Tagfalter im Glarnerland
- Literatur und Links zum Thema Tagfalter und Schmetterlinge

 

Text: Fridli Marti, 20.4.2010

 

 

 

 

 

 

 

 

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