Naturlexikon

Weinbergschnecke

Liebesspiel der Weinbergschnecke

Weinbergschnecke                                                      Foto: B. Zweifel-Schielly
Weinbergschnecke Foto: B. Zweifel-Schielly
Weinbergschnecken                                                                                     Foto: B. Zweifel-Schielly
Weinbergschnecken Foto: B. Zweifel-Schielly

Zwischen Mai und Juni können geduldige Beobachter an einem feuchten Tag zum Beispiel in Gärten oder bei Trockenmauern ein verstecktes Spektakel erleben: die Paarung der Weinbergschnecke. Bei ihrem Liebesspiel richtet sich das Schneckenpaar Fuss an Fuss auf. Als nächstes bohrt jede der Schnecken einen kalkigen Dolch, den sog. „Liebespfeil“, in den Körper des Partners. Diese Pfeile sind mit einem stimulierenden Sekret bedeckt, dienen also sozusagen als Reizmittel für die Paarung. Beide Schnecken sind übrigens Zwitter, das heisst sowohl männlich als auch weiblich. Nun erfolgt die wechselseitige Begattung, welche bei Erfolg nach 4 bis 6 Wochen zur Ablage von 40 bis 60 Eiern führt.

Text: Barbara Zweifel-Schielly, Naturzentrum Glarnerland

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