Naturlexikon

Schwalbenschwanz (Papilio machaon)

Erkennungsmerkmale

Gehört zur Familie der Ritterfalter. Gross mit gelb-schwarzer Zeichnung. Schwänzchen am Hinterflügel ist namensgebend und sonst nur noch beim sehr seltenen Segelfalter zu finden.

 

Flugzeit
Der Schwalbenschwanz fliegt in 2 Generationen von Mai bis Anfang Juni und dann nochmals Ende Juli bis August.

 

Lebensraum und Verbreitung im Glarnerland

                                                                                                                                    Regelmässig ist der Schwalbenschwanz in den Magerwiesen am Talrand zu beobachten. Auf nicht gedüngten Wiesen findet die Art reichlich Saugblumen und überdies mehrere wildwachsende Futterpflanzen. Immer wieder ist dieser schön gezeichnete Falter jedoch auch in Gärten zu beobachten. Dort fallen teilweise auch die auffälligen “Rüebliraupen” auf.

 

Zur Partnersuche werden Berggipfel und Grate bis über 2000 m ü.M. aufgesucht. An exponierten Gipfeln, z.B. auf dem Twirren im Klöntal, können zeitweise 15-20 Schwalbenschwänze bei ihrem Paarungsflug beobachtet werden. Für die Raupe wichtige Wildfutterpflanzen sind u.a. Berglaserkraut (Laserpitium siler), Waldbrustwurz (Angelica silvestris) oder Wilde Möhre (Daucus carota). Daneben aber auch Fenchel und Möhren in den Gärten. Die Überwinterung erfolgt als Puppe.

 

 

 

Weitere Informationen

- Tagfalter im Glarnerland
- Literatur und Links zum Thema Tagfalter und Schmetterlinge

 

Text: Fridli Marti, 20.4.2010 

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