Naturlexikon

Sal-Weide

Wertvolle «Bienen-Tankstelle»

Sobald die Temperaturen steigen schwärmen die Bienen wieder aus. Im Glarnerland betreuen 140 Imker über 900 Bienenvölker. (Foto © Maja Dumat/ pixelio.de)
Sobald die Temperaturen steigen schwärmen die Bienen wieder aus. Im Glarnerland betreuen 140 Imker über 900 Bienenvölker. (Foto © Maja Dumat/ pixelio.de)

Nach dem Winter ist die Nahrung für Honigbienen noch knapp. Umso wertvoller sind früh blühende Bäume wie die Sal-Weide. Ihre Nektar und Pollen spendenden Blüten sind im Frühling richtige «Bienen-Tankstellen». Sal-Weiden haben männliche und weibliche Blüten, die getrennt auf verschiedenen Bäumen wachsen. Noch bevor die Blätter erscheinen, platzen im März aus den Blütenknospen die seidigen, grauen «Weidenkätzchen». Diese blühen später gelb auf. Sal-Weiden gedeihen auf feuchten Lehmböden in Waldschlägen, Waldlichtungen, Hecken, Kies­gruben und Auenwäldern. Als «Bienenweide» wurden sie aber auch an vielen anderen Standorten gepflanzt.

 

Text: Monica Marti, Naturzentrum Glarnerland

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