Naturlexikon

Kleiner Fuchs (Aglais urticae)

Erkennungsmerkmale
Gehört zur Familie der Edelfalter. Orange Grundfärbung. Vorderflügel vorne mit schwarzen, gelben und weißen Flecken, aussen an den Flügeln blauer Fleckensaum. Typisch sind zwei kleine schwarze Flecken auf den Vorderflügeln.

 

Flugzeit

Fast überall und fast das ganze Jahr über zu beobachten.  

 

Lebensraum und Verbreitung im Glarnerland

Obwohl der Kleine Fuchs beinahe überall zu finden ist, liegen die häufigsten Nachweise in den Magerwiesen am Talrand sowie im Berggebiet bis über 2000m ü.M. 

  

Besonderheiten

Da der Kleine Fuchs als Falter in Verstecken, wie z.B. Höhlen, Schuppen, Estrichen oder unter Vordächern überwintert, fliegt er teilweise sogar im Winter an warmen Tagen. Im Frühling ist die Salweide eine wichtige Nektarquelle des Falters, im Hochsommer blütenreiche Wiesen, Hochstaudensäume sowie der Sommerflieder.

Obwohl es sich um eine der häufigsten Tagfalterarten handelt, scheint auch der Kleine Fuchs gerade im Mittelland im Rückgang begriffen zu sein.

Die Raupe des Kleinen Fuchs lebt gruppenweise an Brennesseln. Die gelbgestreifte Dornenraupe eignet sich für Aufzuchten in der Schule.

 

Weitere Informationen

- Tagfalter im Glarnerland
- Literatur und Links zum Thema Tagfalter und Schmetterlinge
 

Text: Fridli Marti, 20.4.2010  

 

Kleiner Fuchs ( Foto: F. Marti)
Kleiner Fuchs ( Foto: F. Marti)
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